BYOD – Ein Begriff mit vielen Namen: „Bring Your Own Danger“, „Bring Your Own Disaster“ oder wie es die meisten nennen „Bring Your Own Device“, aber egal wie es genannt wird, das Thema scheint in aller Munde zu sein. Früher war es undenkbar, seine eigenen mobilen Geräte innerhalb des Firmennetzes zu nutzen – heute ist es einer der heißesten Trends oder zumindest ein in der IT-Branche heiß diskutiertes Thema. Der Gedanke, sein persönliches Smartphone auch für die Arbeit zu verwenden, kam wahrscheinlich im Jahr 2007 auf, als die ersten Führungskräfte die Möglichkeit sahen, damit auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen zu können. Und als Smartphones auch bei den Mitarbeitern immer populärer wurden, stieg die Nachfrage nach einem Zugang zum Unternehmensnetzwerk an. Zunächst machten sich Wenige Gedanken über die Sicherheit, doch seit neuestem wird das Thema in Blogs, Artikeln und Umfragen viel diskutiert. Es stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um einen wahren Trend handelt, der die IT-Branche verändern wird oder einfach nur um einen Trend-Begriff, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Während in vielen Artikeln vor potentiellen Katastrophen gewarnt wird, zeigen einige auch auf, dass BYOD auf dem Vormarsch ist. Eine höhere Produktivität und Kosteneinsparungen scheinen die treibenden Faktoren zu sein.
Eine schöne Präsentation mit Highlights aus einer aktuellen Ponemon-Institut- und Websense-Umfrage handelt davon, dass mobile Geräte ein zweischneidiges Schwert für Unternehmen sind. 77% von 4640 Befragten gaben an, dass die Verwendung von mobilen Geräten am Arbeitsplatz wichtig für die Erreichung von Unternehmenszielen ist, aber fast der gleiche Prozentsatz – 76% - glauben auch, dass dieses Konzept eine ‚ernsthafte‘ Zahl von Risiken in sich birgt. Während Unternehmen die Risiken schon erkannt haben, zeigte eine Umfrage, dass nur 39% auch Sicherheitskontrollen vorweisen können. 45% der Organisationen haben eine Firmen-Politik für den Einsatz von mobilen Geräten innerhalb des Firmennetzwerkes, aber nicht einmal die Hälfte davon achtet auf die Einhaltung dieser Vorschriften. Die meisten gaben an, dass sie ihre Mitarbeiter über die Gefahren aufklären, Mobile-Device-Management-Lösungen erstellen, Security-Zugangs-Kontrollen und Cloud-Services anbieten, um vertrauliche Daten vor nicht autorisierten Nutzern zu schützen.

Risiko oder Chance für Unternehmen
Auch wird viel über die Angst vor Datenpannen und dem Verlust von Unternehmens- und persönlichen Daten geschrieben. Im richtigen Umgang mit diesen Ängsten sind Richtlinien, Nutzungsbedingungen und Mobile Device Management-Systeme (MDM) mögliche Lösungen. Es wichtig, dass IT-Abteilungen das Management frühzeitig mit in die Ausarbeitung eines fundierten BYOD-Plans einbeziehen und zusammen die Risiken, rechtlichen und finanziellen Konsequenzen für das Unternehmen abwägen.
Aber BYOD birgt nicht nur Risiken, sondern auch viele Möglichkeiten. So ergab eine Good Technology Umfrage, dass Organisationen einen echten ROI aus BYOD sehen. Die Fähigkeit, Mitarbeiter verbunden zu halten (zu informieren) Tag und Nacht, kann letztlich zu einer höheren Produktivität und besserem Kundenservice führen. Dass es jedoch nicht mehr nur darum geht, ob Arbeitnehmer ihre privaten Geräte verwenden, sondern um Inventar, Sicherheit, Datenschutz, Compliance-, Policy- und Chancenmanagement wird für Unternehmen immer deutlicher.

F5 hat eine Reihe von Lösungen, um Unternehmen die Ängste vor BYOD zu nehmen. Diese BIG-IP Global Access Lösungen (BIG-IP APM und BIG-IP Edge Gateway) tragen dazu bei, sichere und schnelle Applikationen für mobile User bereitzustellen.