Eine aktuelle Entwicklung des IT-Marktes dürfte Unternehmen, die sich auf IT-Sicherheit im Umfeld des Domain Name Systems (DNS) spezialisiert haben, weitreichende Chancen bieten. Gleichzeitig öffnet sie auch vielfältige Möglichkeiten der Kooperation. Aber der Reihe nach:

Wie die US-Firma VeriSign bekannt gegeben hat, unterstützt es künftig für seine Domänen DNS Sicherheits-Erweiterungen. Das Unternehmen betreibt neben der .com Domäne, die mit über 90 Millionen Registrierungen weltweit am meisten verbreitete, die top-level Domänen .org, .edu, .net und .gov. Die Tatsache, dass Unternehmen mittlerweile ihre Domänen-Namen digital beziehen können, lässt einen weltweiten Anstieg auf Domain Name System Security Extensions (DNSSEC) spezialisierter Technologie erwarten. Ein digital bezogener Domänenname bietet nämlich eine zusätzliche Datenschutzstufe innerhalb der Sicherheitsinfrastruktur, die die Datenintegrität und damit das Nutzervertrauen erhöht.
Auch F5 nutzt die Möglichkeit in diesem Segment Kunden hinsichtlich ihrer Überlegungen über DNSSEC zu unterstützen. Der BIG-IP Global Traffic Manager bietet einen umfangreichen DNSSEC Schutz, der die Risiken von Gefahren wie cache poisoning, domain hijacking, man-in-the-middle und DNS redirection minimiert. Bei der Entwicklung dieser Lösung kooperierte F5 mit Infoblox, dem Marktführer von Automatisierungs- und Kontrolllösungen für die Netzwerkinfrastruktur. Das Ergebnis ist eine umfangreiche, integrierte Lösung, die innovatives load-balancing, Echtzeit-Kennzeichnung, erweitertes DNS Management und einen vereinfachten Einsatz von DNSSEC ermöglicht.
Die gemeinsame Lösung vereint die Vorzüge von F5s traditionellem ADN global traffic management und Infobloxs DNS Server und zone Managementfunktionen. Die Kooperation erstreckte sich allerdings nicht nur im bloßen Zusammenlegen von Know-how, sondern wurde über gemeinsame Tests in F5s Technologie Center in Seattle ausgeweitet. In Untersuchungen wurden dort unterschiedliche IT-Infrastrukturen simuliert, um die Eignung der gemeinsamen Lösung für verschiedene Konfigurationen zu testen. Dieser praktische Teil der Zusammenarbeit wurde schließlich um ein theoretischen ergänzt, um die Kooperation ganzheitlich abzurunden. So wurden abschließend Machbarkeitsstudien mit Kunden und potentiellen Kaufinteressenten durchgeführt.

Wir haben ein Produkt generiert, welches einen wirklichen Mehrwert bietet. Deswegen wird F5 auch in Zukunft dort, wo sich Möglichkeiten und Chancen eröffnen, auf die kooperative Arbeit mit Drittunternehmen setzen. Wie ich mit dem Artikel verdeutlichen will, können solche Kooperationen im IT-Umfeld entlang unterschiedlichster Ereignisse entstehen und sei es nur ein solches, welches den letzten Teil einer Internetadresse betrifft.