F5 ist erfolgreich. Das belegt nicht zuletzt das Überschreiten der Grenze zur Billion-Dollar-Company. Verantwortlich dafür sind natürlich neben unserer Technologie vor allem auch unsere vielen fleißigen Kollegen rund um den Erdball, die F5 Networks erst zu dem machen was es ist. Ein lebendiges, perspektivisch ausgerichtetes und erfolgreiches Unternehmen.

Vor nicht allzu langer Zeit, saßen mein Kollege Dave Feringa und ich zusammen mit einem Redakteur der ChannelPartner und plauderten über F5´s Pläne und Aussichten im Markt.

Als ich erwähnte, dass wir immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind und F5 ganz bewusst anstrebt weiter zu wachsen, dieses eben auch bei den Mitarbeiterzahlen, entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch auf dessen Quintessenz ich an dieser Stelle einmal gerne eingehen möchte.

Ja, es stimmt – auch wir bei F5 haben derzeit große Probleme neues geeignetes Personal zu finden. Das liegt nicht daran, dass potenzielle Kollegen schlecht ausgebildet sind. Ganz im Gegenteil! Wir haben es immer wieder mit super qualifizierten Bewerbern zu tun, die auf Ihrem Gebiet echte Experten sind. Allerdings suchen wir ein bisschen die „eierlegende Wollmilchsau“. Wieso? Ich erkläre das gerne: Wir suchen technisch versierte Personen mit Sales-Fokus. Zu Deutsch: Einen „Tekkie“, der auch ein besonders Maß an Kundenorientierung mitbringt.

Neben den klassischen Ausschreibungen, die wir aber nach und nach aufgrund mangelnden Erfolges drosseln, setzen wir auf den Einbezug unserer bestehenden Mitarbeiter bei der Suche nach neuen Kollegen beispielsweise durch Prämien für erfolgreiche Vermittlung.

Allerdings hat sich durch das WWW die Job- und Mitarbeitersuche drastisch verändert:

Social Networks und Jobbörsen haben ein neues Job-Networking etabliert und ersetzen oftmals eine Ebene im Recruiting-Prozess nämlich den Berater. Kandidaten präsentieren sich heute so professionell, was einfach eine gesellschaftliche Veränderung darstellt, ich nenne das gerne Selbstvertrieb. Weil Arbeitnehmer heute öfter den Job wechseln als vor 10 oder 20 Jahren, müssen Kandidaten auch eine aktivere Suche betreiben. Bei der Entscheidung für ein Unternehmen, stellt der Kandidat meist die inhaltlichen Aufgaben und eine positive Unternehmenskultur vor finanzielle Interessen – also sprich „was bringt mir der Job?“oder „bringt mich der Job in meiner Karriere voran?“. Die Unternehmen müssen das reflektieren und benötigen daher einen passenden externen Auftritt.

Da sich in sozialen Netzwerken die Inhalte oder Kommentare nur mit großem Einsatz steuern und noch schwerer kontrollieren lassen, hat ein Unternehmen wenig Einfluss auf die Inhalte und somit benötigt ein Unternehmen von Grund auf eine positive Struktur und zufriedene Mitarbeiter, um bei potenziellen Kandidaten Interesse zu erwecken.