Wieder einmal haben die Medien, wie beispielsweise SearchDataCenter.de oder cio.de, ein neues Trendthema für sich gefunden und jeder der mitdiskutiert hatte den Gedanken daran natürlich zuerst. Die Rede ist von SDN – Software Defined Networking.

Die Firmware von Netzwerk-Routern und –Switches ist traditionell verschlossen und unter absoluter Kontrolle der Hersteller. Mit SDN wird eine andere Option geboten: Die Kontrollebene kann nun auch per Fernzugriff erreicht und modifiziert werden und das mit Software-Clients von Drittanbietern. Diese Möglichkeit wird durch freie Protokolle wie OpenFlow geschaffen. Bei SDN geht es zu einem großen Teil um Verständnis und Netzwerkmanagement in einer vereinheitlichten Abstraktion.

Denn SDN erlaubt:

· kurze Experimente und Optimierungen der Switching/Routing-Regelungen vorzunehmen;

· externen Zugriff auf das Innere der Switches und Router, die vorher nicht für Dritte zugänglich waren.

Im Wesentlichen stimmen diese Ziele eng mit Vorstellungen überein, die F5 schon vor zehn Jahren hatte und aus denen das Programm iRules und iControl entwickelt wurden. Daher rührt auch unser Leitspruch „F5 Networks. IT Agility. Your Way.“ Das Konzept ist also NICHT neu. Für traditionelle Layer 2/3-Netzwerkanbieter, die bereit waren, sich weiterzuentwickeln und den Weg hin zu einem Dynamic-Data-Center zu gehen, waren Protokolle wie OpenFlow eine gute Möglichkeit. Bedauerlicherweise stellt der Mangel an Visibilität und Zusammenhang der Anwendungen (Layer 7) aber ein Problem dar, welches F5 aber schon heute umsetzt.

Mit iControl erreichte F5 schon vor langer Zeit die Ziele von SDN. iControl ist das erste offene API, das es ermöglicht mit Applikationen auf dem zugrunde liegenden Netzwerk, basierend auf einer echten Software-Integration, zu arbeiten.

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