5 Buchstaben, 3 Zahlen und mindestens 2 Sonderzeichen. So. Aber ist mein Passwort jetzt auch wirklich sicher genug….

Jeder der in Sozialen Netzwerken aktiv ist hat in den letzten Wochen die Meldungen über Hackerbanden, die unsere Passwörter knacken und Nachrichten in unserem Namen versenden, mitbekommen oder war sogar direkt davon betroffen. Schlagzeilen wie „Passwortdiebstahl bei LinkedIn - Ausmaß unklar“ oder „Passwortdiebstahl auch bei Last.fm“, machen uns klar, dass wir uns um die Sicherheit unserer Daten im Internet noch immer nicht genug Gedanken machen.

Auch unternehmensintern wird dieses Thema bei F5 stark diskutiert und die Unternehmenskommunikation wies erst kürzlich alle Mitarbeiter via E-Mail auf das Risiko durch die Wahl eines unsicheren Passwortes zu bedenken.

Passwort-Diebstähle gibt es häufiger als je zuvor. Das Wichtigste nach einem Angriff auf die eigenen Daten ist es, schnellstmöglich das Passwort des betroffenen Kontos zu ändern und alle Passwörter die gleich oder ähnlich dem geknacktem sind. Nur so lässt sich kurzfristig die Anmeldung von Unbefugten vermeiden.

Was Sie tun können um Ihre Konten zu schützen? Hierzu ein paar strategische Tipps:

1. Verwenden Sie keine persönlichen Informationen wie Ihren Namen, Geburtstag, den Namen des Lebensgefährten, Kinder oder des Haustieres

2. Mischen Sie Buchstaben mit Zahlen und Sonderzeichen – keine schlichten, einfachen Wörter verwenden

3. Nutzen Sie nicht für jedes Konto dasselbe Passwort - Seien Sie vielfältig und kreativ!

4. Geben Sie Ihr Passwort nicht per Telefon oder E-Mail preis

5. Nutzen Sie Sonderzeichen!

6. Versuchen Sie Passwörter mit mindestens 7 Zeichen zu erstellen

7. Nutzen Sie zur Verwaltung Ihrer Passwörter sichere Systeme wie „KeePass“ oder „Password Corral“

8. Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig!

Selbst wenn auch diese Tipps keine 100%ige Sicherheit vor Angriffen geben, minimieren Sie dennoch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Passwort entschlüsselt wird.