Mit der Einführung von Web 2.0 und der Virtualisierung war es nötig, der Infrastruktur mehr Flexibilität zu verleihen. Aus diesem Gedanken entstand Software Defined Networking (SDN). SDN war ursprünglich für Unabhängigkeit und Senkung der Beschaffungskosten vorhergesehen, denn es erhöht die Flexibilität von Netzwerken und erleichtert deren Management, da es die Control- und die Data-Plane voneinander trennt und abstrahiert. 

SDN ermöglichte es Netzadministratoren, das Netz einfacher zu verwalten, indem die unteren Funktionsebenen in virtuelle Services abstrahiert werden. Die Hardware musste also nicht mehr manuell konfiguriert werden. Das wurde immer wichtiger mit dem Aufkommen von Virtualisierung, bei der ein größeres Rechenzentrum – in zunehmender Anzahl über das Netz – virtuelle Systeme erstellen und konfigurieren muss und zugehörige Firewall-Regeln und Netzadressen generiert werden müssen. Ohne SDN führt das Generieren von Netzen zu einer extrem hohen Komplexität. Erst SDN gab den Administratoren eine programmierbare, zentrale Steuerung des Netzverkehrs ohne manuell auf die einzelnen physischen Komponenten (im Netz) zugreifen zu müssen. 

SDN ist heute strak auf dem Vormarsch. Der globale SDN-Markt besitzt laut IDC bis zum Jahr 2020 einen Wert von mehr als 12,5 Milliarden US-Dollar – mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 50 Prozent. Diese Prognosen bestätigt eine Studie von F5 für Europa. Demnach glauben 41 Prozent der Unternehmen (in EMEA), dass SDN in den nächsten Jahren für ihre Organisation „strategisch wichtig“ wird. Ein Viertel kauft voraussichtlich innerhalb der nächsten 12 Monate SDN-Technologien. 

Ich möchte Ihnen gerne unsere Studie zum Download anbieten, die diese und viele andere derzeit heiß diskutierten Themen rund um SDN untersucht. Diese können Sie hier herunterladen: https://f5.com/about-us/news/the-state-of-application-delivery

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