Serviceanbieter stehen ständig vor der Herausforderung, die Kosten für die Bereitstellung eines differenzierten Services, die Aufrechterhaltung eines durchschnittlichen Erlöses pro Kunde (ARPU) und die Erwartungen an die Dienstgüte (QoS) abzuwägen. Eine sehr wettbewerbsorientierte Branche lässt keinen einzigen Fehler zu.

Aber die Möglichkeiten für Fehler sind zahlreich, insbesondere im mobilen Bereich, in dem die ständigen Kämpfe zwischen Bandbreite und Leistung in direktem Widerspruch zur erforderlichen Technologie stehen. Aber auch im Festnetzbereich gibt es zahlreiche Punkte in der Servicebereitstellung, an denen Betreiber mehr Kontrolle und Funktionen benötigen, um die Bandbreite in Relation zu den angebotenen Services und den Abonnenten, die diese benutzen, verwalten zu können.

Aufgrund der Komplexität und Anforderungen der verschiedenen Services wird das Versprechen von Kosteneinsparungen für ein konvergiertes IP-Netzwerk, das Sprache, Daten und Video bereitstellt, über eine konsolidierte und integrierte Architektur nicht unmittelbar eingelöst werden. Deshalb werden ähnliche Funktionen wie NAT, IPv6, DNS, AAA, Optimierung, Steuerung des Datenverkehrs und Lastausgleich oft für jedes Serviceangebot separat bereitgestellt.

Eine weitere akute Herausforderung ist eine passende Methode für die Migration von Benutzern von gemischten leitungs-/paketvermittelten Netzwerken zu den IP-Core- und Zugriffsnetzwerken der nächsten Generation, die mehr Kapazität, geringere Betriebskosten und eine schnellere Bereitstellung von differenzierten Mehrwertservices versprechen. Die Migration von IPv4 zu IPv6 bringt neben den vielen Vorteilen des neuen Protokolls das zusätzliche komplexe Problem der Rückwärtskompatibilität mit sich.

Im Idealfall ist die Lösung ein architekturbasierter Ansatz, der die Grundlage für eine vereinheitlichte Lösung schafft, die Komplexität, Investitionskosten und Betriebskosten reduziert und gleichzeitig eine schnelle und effiziente Implementierung neuer und differenzierter Services ermöglicht.

Diese Lösung basiert auf einer tiefgehenden Sitzungsintelligenz, die einen echten Einblick in den Datenverkehr und die bereitgestellten Services gewährt. Darüber hinaus bietet die Lösung eine integrierte Serviceverwaltung, die sich nahtlos in ergänzende Services und Back-Office-Systeme einfügt, Programmierbarkeit für eine schnelle, effiziente und zuverlässige Richtliniendurchsetzung sowie Anpassbarkeit an alle Serviceangebote. Letztendlich reduziert die Lösung die Kosten für die Serviceverwaltung, steigert die Zuverlässigkeit und kann für die einfache Einrichtung neuer Services genutzt werden, die neue Umsatzmöglichkeiten und einen höheren durchschnittlichen Erlös pro Kunde generieren.

Lassen Sie uns jetzt über die Rolle von F5 im Bereich der Servicebereitstellung auf dem diesjährigen Mobile World Congress sprechen. Sie finden uns in Halle 1 an Stand 1H21. Bitte wenden Sie sich an r.stromberg@f5.com, wenn Sie uns während der Messe treffen möchten.

Ihr Thorsten Freitag

VP Sales EMEA