Wenn Sie diese Frage insgeheim mit ‚Ja‘ beantworten können, befinden Sie sich sicherlich in guter Gesellschaft, denn immer mehr Autos lassen tatsächlich mit sich reden. „Always on“ lautet das Motto, wenn das Auto zum verlängerten Netzwerk wird. In immer mehr Fahrzeugen wird eine umfangreiche Elektronik bereitgestellt, die es den Insassen ermöglicht, via Sprachsteuerung nicht mehr nur Radio und Navigationsgerät zu bedienen sondern auch online zu gehen ist möglich. Sie möchten Ihren Status bei Twitter, Facebook & Co. aktualisieren? Kein Problem mit der neuen lernfähigen Sprachsteuerung von beispielsweise Nuance, die sich derzeit in verschiedenen aktuellen BMW Baureihen findet. Ebenso rüsten weitere Premium-Hersteller Ihre Fahrzeuge mit solcher Technik aus.

Einige stehen dieser Entwicklung wohl skeptisch gegenüber, denn zu viel Technik im Auto führt doch nur zu Störungen im IT-System. Für einen störungsfreien Ablauf sorgen unter anderem Lösungen von F5, damit das Auto zur mobilen Schaltzentrale wird.
Sie suchen nach einem bestimmten Geschäft – kein Problem, sagen Sie es dem Navi, es führt Sie hin. Aber möglich wäre noch mehr! Nicht nur die Navigation zum gewünschten Ort könnte vonstattengehen, dank der Vernetzung wäre es auch möglich gleichzeitig noch ein Stellplatz in einem Parkhaus ganz in der Nähe für Sie zu reservieren.
Oder Sie sind gerade auf dem Weg zu einem Termin und stehen im Stau, es geht nur mäßig voran und Ihr Kalender zeigt Ihnen an, dass der Termin in einer nicht zu schaffenden Zeit beginnt. Das System übernimmt und sendet Ihrem Kunden/Kollegen sofort eine Benachrichtigung, dass sich Ihre Ankunft verzögert.

Das konsequent vernetzte Auto schafft eine neue Qualität der Informationsgesellschaft, es erhöht die Verkehrssicherheit und macht das Autofahren komfortabler – aber nicht zuletzt steigert die Vernetzung auch die Wertschöpfung der beteiligten Automobilhersteller, Zulieferer und der IT-Industrie. Win-Win.