Buchbinder-Wanninger – Sie kennen das sicherlich. Keiner fühlt sich verantwortlich und jeder reicht die Anfrage von Einem zum Anderen. In Unternehmen ist es ähnlich geartet, wenn es um das Thema Sicherheit geht. Ist hier die Abteilung für Applikationen verantwortlich, muss das Thema im Bereich Netzwerk aufgehoben sein oder (aber) ist es in einem eigenen Silo als Anwendungssicherheit hinterlegt? Oft wird das Thema Sicherheit von Anwendungen daher leider so lange nicht beachtet, bis es zum Angriff kommt und unter Umständen, Geld, Reputation oder gar im schlimmsten Fall Kundenverlust führt und damit zum „Super-GAU“ wird - dem Verlust von Geschäft.

Die IT und damit alle Abteilungen, die sich damit befassen, sind nicht mehr länger nur „Ausstatter“ sondern vielmehr zum Business-Enabler geworden. Sie sind die, die darüber entscheiden, wie und ob ein Unternehmen geschäftlichen Erfolg erzielt, denn wir alle benötigen Hard- und Software und vor allem Sicherheit, um Umsatz zu generieren.

Ist es nicht eine Überlegung wert, das Thema Sicherheit und somit ein umfassendes Konzept auf eine höhere Ebene zu bringen? Einer Ebene, die über den eigentlichen Abteilungen liegt und Teil der Geschäftsleitung ist? Das hätte den Vorteil von einem übergeordneten Blick auf vor allem den Fokus auf das Geschäft. Diese Stabsstelle – nennen wir sie CDO (Chief Digital Officer) unterliegt nicht wie meist ein CIO dem Finanzchef sondern hat freie Handlungsweise und Umsatzziele, so daß ein persönliches Interesse an dem reibungslosen Ablauf und dem Hand-in-Hand-Gehen der IT-Abteilungen besteht.

Ich möchte Sie gerne einladen, meinen Blogbeitrag zu diesem Thema unter: http://www.silicon.de/blog/ist-ein-cdo-wirklich-noetig/ zu lesen und mit mir zu diskutieren. Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus, wie werden Sicherheitsbelange und Fragen dazu gelöst, wer ist verantwortlich und haben Sie einen holistischen Sicherheitsansatz?