Die VMworld in Kopenhagen ist zu Ende und ich möchte Ihnen einen Überblick darüber geben, welche gemeinsamen Lösungen wir, neben den eigenen, mit unseren Partnern VMware und EMC vorgestellt haben. Die Optimierung virtueller Desktops war ein Schwerpunkt des diesjährigen Auftritts, ein zweiter die Live Migration.

Live Migration

Unsere ersten Bestrebungen im Bereich der Live Migration gehen zurück auf die VMworld 2009, nachdem F5 mit VMware und EMC virtuelle Anwendungen innerhalb geographisch unterschiedlicher Rechenzentren migriert hat. Danach waren Anwender in der Lage, F5 BIG-IP® Produkte zusammen mit VMware vSphere®, VMware vMotion® und VMware Storage vMotion® zu nutzen, um den Anwendungseinsatz in verschiedenen Rechenzentren gleichzeitig zu vollziehen. Auf diesem Weg konnte die Flexibilität der Infrastruktur, die Verfügbarkeit und die Leistungsfähigkeit für Endnutzer erhöht werden. Die Lösung war allerdings noch nicht perfekt, denn ein wesentlicher Teil fehlte – die Daten. Die Unfähigkeit, anwendungsbezogene Daten entlang des WAN zu migrieren, war für viele Unternehmen in der Vergangenheit ein Hindernis. Mit der EMC VPLEX Metro steht nun eine kohärente Speicher-Virtualisierungsplattform zur Verfügung, die ohne die Verschiebung zusammenhängender Daten auskommt. Auf diese Weise wird darüber hinaus die Live Migration über größere Distanzen und unterschiedlicher Rechenzentren ermöglicht.

Optimierung virtueller Desktops

Bereits seit einiger Zeit bietet F5 Support für VMware View™ und forciert die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von virtuellen Desktop- Umgebungen. Mit der BIG-IP v11 haben wir die iApps eingeführt, ein revolutionärer Weg um Application Delivery-Richtlinien zu designen, einzusetzen und zu verwalten. Durch die Unterstützung der iApps, kann für VMware View diejenige Konfiguration gefunden werden, die optimale Leistungsfähigkeit bei schnellstmöglichem Einsatz darstellt. Mit den eingebauten Informationen der detaillierten F5 Einrichtungsanleitung für VMware View, vermindert das anpassbare iApps Template die Einrichtungszeit und hilft Unternehmen dabei, virtuelle Desktop- Lösungen sehr schnell zu implementieren. Darüber hinaus hat F5 die Einführung der erweiterten Single Namespace-Funktionen bekanntgegeben. Diese helfen Kunden bei der Verwaltung des Nutzerzugangs für global verteilte, virtuelle Desktop-Infrastrukturen, die von mehreren Rechenzentren betrieben werden. Diese Funktionen ermöglichen den Zugang von einem einzelnen, geteilten Namespace, unabhängig von Ort, Geschäftsbereich Unit oder anderen üblichen Zugangsvariablen. Die Lösung unterstützt darüber hinaus weiterführende Client-Zugänge zu Apple iPad, Microsoft 7 und sogar zu Client-freien Plattformen. Die Integration zwischen F5 und VMware Lösungen vereinfacht Zugangsmodelle entscheidend und verbessert die Verwaltung durch die Anpassung derjenigen Aufgaben, die für Außendienstmitarbeiter, welche virtuelle Desktop- Funktionen nutzen, typisch sind.

Sie sehen, es gab einiges zu erleben und zu sehen auf der diesjährigen VMworld in Kopenhagen – nicht nur von unserer Seite.