Kürzlich fand unsere jährliche Konferenz „Agility 2016“ in Wien statt, auf der wir viele Kunden und Partner begrüßen durften. Für all diejenigen, die uns nicht in Wien treffen konnten, möchte ich gerne die Highlights zusammenfassen.

Am ersten Tag haben wir die Ergebnisse unserer EMEA-weiten Studie bekannt gegeben, die die Sicherheitsbedenken von Kunden beleuchtet. Hier einige Highlights:

• 75 % der Verbraucher haben kein Vertrauen in Social-Media-Marken und den Schutz ihrer Daten bei Marketing-Unternehmen, nichtsdestotrotz teilen Verbraucher mehr Daten auf Social-Media Kanälen als je zuvor.

• Fast ein Drittel (30%) sehen überhaupt keinen Sinn darin ihre persönlichen Daten an Unternehmen preiszugeben.

• Mehr als die Hälfte der Befragten (53%) sind bereit, ihr Geburtsdatum, den Familienstand (51 Prozent) oder persönliche Interessen (50 Prozent) preiszugeben, um im Gegenzug Unternehmensdienste kostenfrei nutzen zu können.

• 43 % der Verbraucher sind sich darüber einig, dass private Organisationen den Regierungsbehörden Zugang zu gesperrten Geräte geben sollten – hierbei gibt es große Unterschiede in den Ländern innerhalb EMEA.

• Über ein Fünftel der Verbraucher (21%) sehen die Verantwortung, sich gegen Cyber-

terroristische Bedrohungen zu schützen bei jedem Einzelnen.

Unser Senior Vice President of EMEA Sales, Lizzie Cohen-Laloum kündigte in ihrer Keynote ein weiteres Highlight an – Software-basierte Lösungen, die Applikationssicherheit, Management und Orchestrierung verbessern. Damit lassen sich Verfügbarkeits- und Sicherheitsdienste nahtlos integrieren, das Gerätemanagement vereinfachen und IT-Infrastrukturen besser orchestrieren. Zur Verringerung der Kosten und Erhöhung der Effizienz entwickeln Unternehmen dynamische Infrastrukturmodelle, die physikalische, virtuelle und Cloud-Komponenten kombinieren. Um diese Transformation zu unterstützen, geben die innovativen, vielseitigen Lösungen von F5 Kunden die Möglichkeit, von den Vorteilen zu profitieren, die traditionelle Rechenzentren, Cloud und hybride Architekturen bieten.

In ihrer Keynote sagte Lizzie Cohen-Laoum „die Herausforderungen, mit denen sich Kunden konfrontiert sehen, sind größer denn je; können aber auch als positive Möglichkeiten gesehen werden. Eine dieser Chancen ist hybrid. Bis Ende 2019 wird der Cloud-Traffic 84% des gesamten Rechenzentren-Verkehrs ausmachen.

John McAdam, CEO folge mit seiner Keynote und sprach über den Erfolg von F5 in den letzten Jahren sowie der finanziellen Performance und das Wachstum des Markanteils. Bei der Betrachtung der Veränderungen im IT-Sektor in den letzten 20 Jahren, hob er die Notwendigkeit und F5s Fähigkeit - Anwendungen schnell, verfügbar und sicher auszuliefern hervor.

Als nächstes sprach John DiLullo, unser VP Worldwide Sales. Er zog mehrere Beispiele heran, die den digitalen Wandel branchenübergreifend widerspiegelte. Beispielsweise werden die Informationen über Vermögen immer wichtiger als das Vermögen selbst. Dies bedeutet, dass Werte zukünftig in Einsern und Nullen abgebildet werden, was eigentlich für die Verbraucher Vorteile hat, da der Überblick leichter fällt – aber das Risiko von Datendiebstahl enorm erhöht.

Laut John sind Firewalls nicht mehr ausreichend, denn der Perimeter weicht immer weiter auf. Es ist Zeit, dass Kunden ihre Sicherheitsarchitektur überdenken, mit einem neuen Fokus auf die Benutzeridentität und die Zugangskontrolle sowie dem Schutz kritischer Anwendungen.

Gary Newe, Director of Systems Engineering sprach über das Unverhältnis der Sicherheitsausgaben. 90% der Budgets werden im traditionellen Perimeter investiert, wogen aber 72% der Attacken im Bereich Benutzeridentität und Anwendungen erfolgen. Er forderte die Unternehmen auf, ihre Ausgabenstrukturen zu überprüfen, um Unternehmen, Nutzer und Kunden zu schützen.

Der Tag 2 startete mit einem F5-Lauf für Frühaufsteher um 7.00 Uhr. Trotz der etwas längeren Partynacht waren viele Kunden und Partner am Start!

Danach wartete das erste F5 Connects Women Frühstück, welches Lizzie Cohen-Laloum, Senior Vice President of EMEA Sales moderierte.

Der Vormittag gehörte dann den Breakout-Sessions, die unseren Kunden und Partnern einen tiefen Einblick und Details der F5-Lösungen gaben. Inkludiert war beispielsweise die Anatomy eines sicheren Zugangsperimeters, hybride Abwehr: effektive Milderung von DDoS-Attacken und die Vorträge unserer Partner wie VMware, Cisco und HP. Mit einer Vielzahl von Themen, die diskutiert wurden und vielen Gelegenheiten für Techies zusammen zu kommen, wurden spannende Dinge diskutiert - wie Technologie genutzt wird, um Unternehmen voranzutreiben und zu schützen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben und ihr Wissen in den Vorträgen vermittelt haben.

Am Nachmittag folgten die finalen Vorträge. Beginnend mit Julian Eames, Executive VP and Chief Operating Officer, der die Änderungen darstellte, die Unternehmen vorfinden und wie F5 mit Partnern daran arbeitet diesen Herausforderungen zu begegnen. Er sprach über einige der unzähligen Initiativen und den Support von F5 für Kunden und Partnern, um das Beste aus F5s Lösungen zu nutzen. Er betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass Dienstleistungen schnell und sicher umgesetzt werden können.

Danach sprach Karl Triebes, Chief Technology Officer and Executive VP Product Development darüber wie Anwendungen kreiert und genutzt werden und was dies für die Industrie bedeutet. Vom Netzwerk und dem Management, über Zuweisungen und die Rechenzentren – alles verändert sich und das in einem rasanten Tempo. IT-Teams sind mittlerweile Geschäftspartner, in vielen Fällen sogar das Geschäft geworden. Um dieser Partner sein zu können, müssen die IT-Teams flexibel und in der Lage sein, die geschäftlichen Anforderungen bedienen zu können. Die Geschwindigkeit bei der Bereitstellung der Services, Senkung der OPEX, Unterstützung der mobilen Mitarbeiter und die Gewährleistung eines sicheren Zugriffs sind wichtige Komponenten, die im Tandem in Angriff genommen werden müssen. Dies verändert die Anwendungslandschaft und die DevOps-Teams haben hier eine entscheidende Rolle.

Der Gastsprecher, Thimon De Jong hielt einen äußerst unterhaltsamen Vortrag über das menschliche Verhalten in unserer sich schnell verändernden Gesellschaft. Er sprach darüber, dass die Zukunft bereits angekommen ist und unter Berufung auf das Beispiel eines Start-ups namens Crystal prüfte er, ob Computer bessere Richter von Persönlichkeiten sind als Menschen! Er betrachtete die Beziehung zwischen Mensch und Technologie und wie ein besseres Verständnis dieser Beziehung uns neue Möglichkeiten eröffnen kann.

Es waren zwei spannende Tage und ich möchte mich bei all denen bedanken, die Agility 2016 zu einer so erfolgreichen und innovativen Veranstaltung gemacht haben – bei unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern!